Mitteilungsblatt Oktober 2016

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2 Kommentare
 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!



Kommunalwahlen am 11. September

Die Ergebnisse zu den Kommunalwahlen für die Regionsversammlung, den Stadtrat und den Bezirksrat Ricklingen waren für die SPD “durchmischt“. Kein Anlass zur Freude, aber auch nicht zum Trübsinn. Festzuhalten ist, dass die SPD auf allen Ebenen weiterhin stärkste politische Kraft bleibt: mit 31,2 Prozent in der Region, 31,3 Prozent im Stadtrat und 33,5 Prozent im Bezirksrat Ricklingen.

 

Allerdings ist der Verlust an Prozentpunkten deutlich: 5,2 Punkte in der Region, 5,8 Punkte in der Stadt und 11,6 im Bezirk. Zu untersuchen ist aber, ob das auch mit einem Verlust an realen Stimmen zu vergleichen ist, weil die verlorenen Prozentpunkte ja „nur“ die Relationen innerhalb der jeweiligen Wahlergebnisse darstellen. Insofern hat sich der unerfreulich hohe Anteil der AfD prozentual niedergeschlagen, zwischen 8,6 und 13,8 Prozent, beim Bezirksrat im Bereich Mühlenberg sogar mit 22,2 Prozent und selbst im „bürgerlichen“ Wettbergen mit 13,9 Prozent. 

In der Regionsversammlung werden die Stadtteile Bornum, Mühlenberg und Wettbergen zukünftig von Silke Gardlo und Felix Klebe vertreten, im Stadtrat von Jens Menge und im Bezirksrat von Frank Weber, Friederike Masanke und Jens Menge. Letzterer rückte bereits in den  Vorstand der SPD-Ratsfraktion auf. An dieser Stelle sei Désirée Barnert, Brigitte Hurtzig, Holger Hannemann und Holger Wegener für ihre bisherige Arbeit in Region, Stadt und Bezirk ausdrücklich und herzlich gedankt. 

Der SPD-Ortsverein Wettbergen-Mühlenberg wird das Wahlergebnis in Kürze genauestens untersuchen und dabei auch die Stimmabgabe in einzelnen Wahllokalen betrachten. Nachvollziehbar ist, dass solche sensiblen Themen wie Steintorbebauung, D-Linie, Container auf dem Waterlooplatz, Standortwahl von Flüchtlingsheimen zu einer gewissen Verunsicherung und auch Verärgerung bei den Bürgerinnen und Bürger geführt haben.  

Nicht nachvollziehbar ist beispielsweise allerdings, dass Flüchtlingen die Schuld an aktuellen Missständen (Schmutz und Lärm auf dem Mühlenberger Markt, Mehrfachjobs zum Überleben, Nichteinhaltung von Regeln) gegeben wird. Und diejenigen, die so reden, favorisieren dann die AfD, obwohl sie selbst, wiederum beispielhaft, einer früheren Diktatur eines ehemaligen Ostblockstaates entwichen sind. Gut, dass dem gleich Andere widersprechen: „Meine große Angst ist jetzt, dass diese Partei irgendwann alles überrollt“, sagt eine eingesessene Mühlenbergerin (nachzulesen: HAZ vom 15.09.16, Seite 12).  

Der SPD-Ortsverein wird die Widersprüchlichkeiten des Hintergrunds der Wahlergebnisse analysieren, daraus Folgerungen ableiten und, wie bisher, konkrete Missstände abstellen. So hat, wiederum beispielhaft, kein Flüchtling an den Zuständen auf dem Mühlenberger Markt schuld, sondern diese sind der Tatsache geschuldet, dass die Schule noch nicht gänzlich fertig gestellt ist und dass das ehemals offene Gellände nicht mehr für Kinder und Jugendliche offen steht. Dafür muss eine Lösung gefunden werden. 

 

Friedenstein 

Mit einem kleinen Festakt ist der Friedensstein des Künstlers Hans-Jürgen Breuste  in den Eingangsbereich der Leonore-Goldschmidt-Schule (IGS Mühlenberg) zurückgekehrt und kann nach dem Fall der Bauzaunes auch schon wieder erreicht werden. Die Schule sieht in dem Denkmal einen guten Ansatz, es in das Thema Nationalsozialismus in den Unterricht mit einzubeziehen. 

Neue Arbeit 

Das sozial orientierte Unternehmen „Neue Arbeit“ in der Mühlenberger Beckstraße hat ein neues Angebot: Hauswirtschaft. Auf Vereinbarung kümmert sich der Betrieb, der zur  Diakonie in Hannover gehört, um Haushalt, Einkauf und andere Wünsche. Tel.: 43 26 26. 

Chronik Wettbergen 

Die „Kleine Chronik des Dorfes 1055 bis 1875“ mit dem Titel „Wetberga/Wettbergen“ hat Peter Seifried jetzt vollständig überarbeitet und ergänzt. Das lesenswerte Buch gibt es im Schreibwarenladen in Wettbergen oder im Internet unter Books on Demand. 

Zu den Themen „Club 77“, ehemals Famila und E-Ladestation siehe unter SPD-Fraktion! 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Frank Weber, Vorsitzender 

 

 

 

 

2 Kommentare zu Mitteilungsblatt Oktober 2016

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Frank Weber

am um 21:24 Uhr

 

Hallo Familie Nowack,

danke für Ihre Mail!
Ich verstehe Ihren großen Unmut über dieses Lokal und diese Lärmbelästigung. Es ist aber nicht ganz richtig, dass wir schon lange davon wussten, ich jedenfalls erst seit ca. zwei Monaten. Ich habe das sofort, nach einer Begehung der Kommission "Soziale Stadt", im SPD-Ortsverein thematisiert und anschließend auch in der SPD-Bezirksratsfraktion, woraufhin letztere in der Septembersitzung - ging nicht früher wegen der Sommerpause - des Bezirksrates eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt hat. Insofern passiert in der Politik in dieser Sache also doch etwas.
Allerdings waren wir doch sehr über die Antwort der Verwaltung erstaunt, wir konnten es kaum glauben, dass die 24stündige Öffnungszeit nach niedersächsischem Recht gedeckt sei. Das werden wir aber selbst nochmals überprüfen.
Die Verwaltung ist aber dennoch dabei, auf anderen rechtlichen Wegen, zum Beispiel baurechtlich, eine Handhabe zu finden.
Mich hat Ihre Schilderung sehr beindruckt, so dass ich mir erlaube, Ihre Mail über den Bezirksbürgermeister an die Verwaltung weiterzuleiten, drückt sie doch aus, wie nervig und dringend die Angelegenheit in der Leuschnerstr. erscheint.
Die Antwort der Verwaltung und Ihre Mail werden in der nächsten Sitzung und auch weiterhin Thema des SPD-Ortsvereins und der Fraktion sein. Wir wollen genauso wie Sie eine rasche Abstellung der Lärmbelästigung!

Mit freundlichen Grüßen
Frank Weber, Vors. SPD-Ortsverein Wettbergen-Mühlenberg

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nowack, Kristina

am um 11:03 Uhr

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Thema "Club 77" und Veranstaltungsraum vom Hungry Wolf!!!

zu diesem Thema kann ich einiges Beitragen und wir hoffen inständig, dass wir Anwohner aus der Leuschnerstr. mit diesem Problem nicht weiter alleine gelassen werden!

Das Ordnungsamt, das Gewerbeaufsichtsamt, egal ob Region oder Hannover, niemand fühlt sich zuständig. Unzählige Male wurde die Polizei zur Hilfe gerufen. Dieses dauert sehr lange oder es wird einfach vorbei gefahren, oder es kommt gar keiner.

Fast jedes Wochenende ist es hier nachts nicht auszuhalten, entweder sind Hochzeitsgesellschaften russischer Herkunft im Veranstaltungsraum oder Party im 77 oder im schlimmsten Fall in beiden.

Hier wird Feuerwerk nach 22 Uhr abgebrannt, manchmal um 24:00 Uhr oder später, hier fliegen Gläser, Flaschen, lautstarke Streitereien, Prügelleien .... etc.

Von dem "Lokal Club 77 ist auch der Polizei bekannt, dass es sich hier um - ich möchte es so formulieren - nicht ganz der Kriminalität fremden Inhaber bzw. Gäste handelt. Dennoch passiert hier politisch leider nichts.

Es ist ja nicht nur das Problem mit den Örtlichkeiten, denn dazu kommen parallel ja noch andere Lärmbelästigungen. Zu- und ablaufemde Gäste, welche laut grölend durch die Straßen ziehen, Autorennen in einer 30er Zone mussten wir des Nächtens mehrfach ertragen, Streitereien, Geschreie und Prügeleien sind am Wochenende an der Tagesordnung. Nicht zu vergessen, die sehr laute Musik aus beiden Lokalen. Einer lauter als der Andere. Wir selbst wohnen ca. 150 m - 200 m entfernt und bekommen kein Auge zu. Unzählige Male wurde allein von uns die Polizei informiert.


Viele der Betroffenen haben Angst sich zu äußern. Dieses ist dem dortigen Publikum zuzuordnen!!

Gerade in einem brisanten Stadtteil wie dem Mühlenberg, mit einem überdimensionalen hohen Ausländeranteil sollte hier dringend politisch eingegriffen werden. Bisher war der Anteil ausgeglichen, doch nun haben wir mehr als 60 %. Wir Bürger fühlen uns total im Stich gelassen, wie sie sicherlich aus dem Wahlergebnis erkennen konnten. Das geht so nicht weiter!

Ich bitte dringend um Abhilfe des Ihnen seit langem bekannten Problems. In einem reinen Wohngebiet, wo es durchaus Mitbürger gibt, die der regelmäßen Arbeit nachgehen, auch am Wochenende, Feiertags, etc. muss nach 22:00 Uhr weitestgehend Nachtruhe herrschen.

Diese Zustände sind nicht mehr tragbar, es kann ja wohl nicht sein, dass man aufgrund dieses angeblich nicht zu lösenden Problems sein Eigentum verkaufen muss.

Wir hoffen nunmehr, dass man sich dieses bekannten Problems endlich annehmen und für Abhilfe sorgen.

Ansonsten sind wir betroffenen Anwohner gezwungen, die breite Öffentlichkeit zu informieren, damit ein Druckverhältnis ausgebaut wird.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Kristina und Oliver Nowack


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