Mitteilungsblatt Februar 2017

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Bundestagswahlen
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen zu den Bundestagswahlen am 24. September 2017: Dem SPD-Ortsverein Wettbergen-Mühlenberg haben sich drei Kandidaten für den Wahlkreis 42 vorgestellt, nachdem Edelgard Bulmahn, Bundestagsvizepräsidentin, nach dreißig Jahren Zugehörigkeit zum Bundestag sich anderen Aufgaben widmen möchte.

 

Jasmin Arbabian-Vogel, 48 Jahre jung, ist Unternehmerin und gründete 1996 ihren Interkulturellen Sozialdienst. Im Iran aufgewachsen, wanderte die Familie Ende der 80ger Jahre nach Deutschland aus, Arbabian-Vogel machte in Hannover Abitur und studierte an der Leibniz Universität Politologie und Sozialpsychologie. Es folgten 1997 der Eintritt in die SPD und zahlreiche Ämter im SPD-Stadtverband Hannover. Sie bekleidet viele weitere Ehrenämter unter anderem im Bundesverband ambulanter Dienste und als Honorarkonsulin von Schweden.

Yasmin Fahimi, ebenfalls 48 Jahre jung, wuchs in Hannover auf, absolvierte hier auch Schule und Studium und schloss mit einem Diplom im Fach Chemie ab.  Da lag es nahe, sich hauptsächlich beruflich bei der DGB-Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie zu engagieren. 2014 wurde sie Generalsekretärin der SPD in Berlin und arbeitet jetzt als parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Fahimi ist seit 1986 Mitglied der SPD und hatte zahlreiche Ämter bei den Jusos, dem Stadtverband, dem Unterbezirk und Bezirk Hannover inne.

Marlo Kratzke, 24 Jahre alt, machte an der Marie Curie Schule in Ronnenberg Abitur, studierte Betriebswirtschaftslehre im Weserbergland, arbeitet bei einer großen Firma in Langenhagen als Betriebswirt und absolviert gleichzeitig berufsbegleitend einen Masterstudiengang in Wirtschaftspsychologie. Kratzke ist seit 2015 in der SPD, gründete die Juso AG Südwest, dessen Vorsitzender er auch ist, und wurde 2015 bzw. 2016 jeweils stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsverseins Ricklingen und der SPD-Fraktion im Bezirksrat Ricklingen. Mitglied ist Kratzke auch in der AWO und der IG Metall.

Der Wettbewerb um die Kandidatur für den Wahlkreis wird in großer Fairness untereinander geführt. „Das belebt das demokratische Geschehen innerhalb der SPD“, betont der hannoversche SPD-Vorsitzende Alptekin Kirci. Nach der Vorstellung der Bewerber im Vorstand des Ortsvereins wird die Mitgliederversammlung, ebenfalls nach einer Vorstellung der Kandidaten, Anfang Februar eine Empfehlung aussprechen und diese den Delegierten für die Wahlkreiskonferenz und den Unterbezirksparteitag im März mit auf den Weg geben.

Ausbau Grundschule Wettbergen

Die Schülerzahlen an der Grundschule Wettbergen nehmen kontinuierlich zu, eine 4- bis 5-Zügigkeit scheint dauerhaft gegeben. Die Verwaltung sieht deshalb im Ausbau der Schule eine hohe Priorität und hat sie für das entsprechende Finanzprogramm angemeldet. Ab 2019 sei mit dem Ausbau zu rechnen, bis dahin werde es eine Containerlösung geben müssen.

AfD: Was Sprache so verrät

Fragen gibt es viele! Warum verwendet die AfD das Wort Flüchtlinge ausschließlich in Anführungszeichen? Laut Duden (Regeln K 7 bis K 8) werden diese Zeichen gesetzt bei wörtlicher Rede, Zitaten oder Hervorhebungen. Da es sich weder um Rede oder Zitat handelt, soll es wohl eine Hervorhebung sein. Wiederum nach Duden gilt in diesem Fall eine Anwendung der Gänsefüßchen zum Beispiel bei Sprichwörtern oder zitierten Titeln, beides trifft nicht zu, aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit, nämlich die „ironische Hervorhebung“ (K 8, 2.).  Ironie bedeutet nach Duden „versteckter, feiner Spott“.  Noch Fragen? Ja, warum wird das Wort fremd, dieses übrigens ohne Anführungszeichen, in einem schlichten Hauptsatz gleich zweimal benutzt? Die Werbung versteht darunter „Penetration“, also die Durchdringung einer Verbrauchergruppe mit Informationen einer bestimmten Werbung. Noch Fragen? Ja, verspottet die AfD also die Flüchtlinge? Das Elend von Aleppo gebe es dann zum Beispiel wohl nicht. Und dann sollen Flüchtlinge uns auch noch völlig fremd sein? Gibt es nicht zu jedem Wort ein Gegenteil? Wiederum nach Duden (Synonymwörterbuch) ist das Gegenteil von fremd: bekannt. Also kann doch das, was fremd erscheint, uns auch bekannt werden? Und wie kann die AfD nun noch alle Flüchtlinge pauschal mit wenigen Vorfällen in Schwimmbädern, mit Einbrüchen und dann noch viel infamer mit einem Friedhof in Verbindung bringen? Entspricht hier irgendetwas, von der Anzahl der Vorfälle her gesehen, den Fakten, der Kriminalitätsstatistik? Nein! Die Fragen haben sich von selbst beantwortet! Und da muss die AfD auch nicht die Worte Angstmacherei und Populismus in Anführungsstriche setzen, das ist entspricht bei dieser Partei den Fakten.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Weber, Vorsitzender

 

 


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