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2. Juni 2020: Mitteilungsblätter Juni 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!„Hannofuture City“: Mit Weitblick und Beteiligung zu einer Innenstadt der Zukunft Wie soll Hannovers Innenstadt der Zukunft aussehen? Zu dieser Fragemöchte die hannoversche SPD gerne mit Ihnen in einen intensivenDialogprozess eintreten und hat dazu ein Konzept „Hannofuture City“erarbeitet, das Sie auf der Website der SPD-Ratsfraktion (www.spd-ratsfraktion-hannover.de) finden. Ziel soll es sein, eine faire undsoziale Innenstadt für alle Bürgerinnen und Bürger mit mehrAufenthalts- und Lebensqualität zu schaffen. Dazu sollen Maßnahmenerarbeitet und diskutiert werden, für die ein Umsetzungszeitraum von 10-15 Jahren vorgesehen ist.Adis Ahmetovic, Vorsitzender der SPD-Hannover, stellt klar, dass das Konzept nicht als fertige Vorgabe, sondern

als Beginn einer großen Prozessphase verstanden werden soll. Zudem werde dieInnenstadtgestaltung möglichst ganzheitlich gedacht, d.h. die Aspekte a) Verkehr und Städtebau; b) Arbeit und lokale Wirtschaft; c) Sicherheit,Ordnung und Sauberkeit und d) Wohnen und Erleben werdenberücksichtigt. Über einen „Lenkungskreis Innenstadt“, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerbetreibenden, Verbänden,Initativen, Anwohnenden, Stadtverwaltung und Politik soll der konkreteBeteiligungsprozess organisiert und geeignete Beteiligungsformateentwickelt werden.Zum ersten Teilbereich Verkehr und Stadtentwicklung, der nun vorliegt,hat maßgeblich der SPD-Fraktionsvorsitzende und baupolitischeSprecher Lars Kelich Ideen entwickelt: Kern ist dabei die Überlegung,über Erschließungsstraßen vom Cityring in die Innenstadt den KfZ-Verkehr möglichst zu einem innerstädtischen Parkhaus oder einerTiefgarage zu führen. Zudem beinhaltet das Konzept verkehrspolitischeIdeen für ein günstiges Kombi-Ticket-System, ein App-basiertesintelligentes digitales Verkehrslenkungssystem und den Einsatz eines wasserstoffbetriebenden Hop-on-hop-off-Busses an stark frequentiertenTagen. Städtebaulich sollen die Umgestaltung des Schiffgrabens, desLeibnizufers und des Friedrichswalls sowie drei Kulturmeilen zurVerbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der City beitragen.Auch aus eher „randstädtischer“ Lage befürwortet der SPD-OrtsvereinWettbergen-Mühlenberg den verstärkten Fokus auf dieInnenstadtentwicklung. „Wir finden es richtig, dass das Konzept nichtauf eine autofreie, sondern auf eine autoarme Innenstadt setzt,entgegen gewissen Überlegungen der grünen Stadtspitze“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Winfried Baßmann. Jens Menge, örtlicherRatsherr, findet vor allem den ganzheitlichen Ansatz gelungen: „Nebenverkehrlichen Fragen müssen auch die Belange von Wirtschaftschaftund Anwohnenden berücksichtigt werden – und ich halte es alsordnungspolitischer Sprecher für besonders wichtig, Fragen vonSicherheit, Ordnung und Sauberkeit immer mitzudenken.“

Viele Grüße

Ihr Winfried Baßmann, Ortsvereinsvorsitzender

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