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21. April 2020: Mitteilungsblätter Mai 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Gemeinsam durch die Krise – wir stehen zusammen
Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Aber für uns als SPD ist klar: Wir stehen diese Krise zusammen durch! Dazu wurden auf allen politischen Ebenen – Bund, Land und Kommune –Hilfspakete geschnürt, um die Folgen für möglichst viele Betroffene zu mildern.

Auch die Landeshauptstadt Hannover hat dazu eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die von der SPD-Ratsfraktion nachdrücklich unterstützt werden. Dazu gehören:

- die unbürokratische und schnelle Wirtschaftshilfe von 10 Mio. € für Unternehmen aller Größen;

- der Verzicht auf Entgelte für die Kinderbetreuung;

- die Anmietung der Jugendherberge als Obdachlosenunterkunft;

- die Verabschiedung eines Nachtragshaushalts, der die Landeshauptstadt in die Lage versetzt, Kredite von bis zu 800 Mio. € aufzunehmen.

Die SPD-Ratsfraktion hat aber noch drei weitere Anträge ausgearbeitet, um gezielt und schnell zu helfen:

1.) Ein Härtefallfonds in Höhe von 3 Mio. € für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Existenzsicherung trotz Kurzarbeitergeld gefährdet ist, sowie für Rentnerinnen und Rentner oder Studierende, die ihren Minijob in der Krise verloren haben.

2.) Einen Soforthilfefonds in Höhe von 300 000 € für Sportvereine, die erhebliche Einnahmeausfälle zu verkraften haben.

3.) Eine Soforthilfe in Höhe von 750 000 € für die Organisationen des Katastrophenschutzes (Arbeiter-Samariter-Bund, DLRG, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst), denen Erlöse aus entfallenden Leistungen beim Sanitätsdienst, Erste-Hilfe-Ausbildung und Schwimmkursen fehlen.

„Wir glauben, mit diesen konkreten Maßnahmen Menschen und Vereine gezielt unterstützen zu können, die nicht in die Raster der bestehenden Hilfsprogamme von Stadt und Land passen“, begründet unser örtlicher Ratsherr und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Jens Menge, die Antragsentwürfe, die nun in die Abstimmung mit Grünen und FDP gehen.

SPD-Stadtverband bietet Sorgentelefon an

Da die Corona-Pandemie viele Fragen aufwirft, hat der SPD-Stadtverband Hannover ein Sorgen-Telefon eingerichtet. Täglich zwischen 10.00 und 20.00 Uhr können Sie unter 0511-167 4243 oder 0511-167 42 45 Ihre Probleme ansprechen und Rat und Hilfe bekommen. Rechts- und Medizinberatung können zwar nicht geboten werden, aber auch bei diesen Themen werden Sie an die richtigen Stellen verwiesen!

Viele Grüße – und bleiben Sie gesund

Ihr

Winfried Baßmann, Ortsvereinsvorsitzender

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